Für eine optisch ansprechende Gestaltung von Außenbereichen im Zusammenhang mit anderen Gebäuden und Grundstücken sind Holzgaragen besonders vorteilhaft. Holz bietet eine willkommene Alternative gegenüber dem herkömmlichen Beton. Dies bezieht sich auch auf die unkomplizierte Errichtbarkeit und die geringeren Kosten für eine Holzgarage. Mit einer mittleren Bauzeit von etwa drei Tagen kann sie zügig errichtet werden und steht zur baldigen Benutzung bereit.
Holzgaragen besitzen sowohl Vorteile als auch Nachteile. Ein Nachteil ist beispielsweise, dass Holzgaragen auf Grund des Materials einen hohen Aufwand an Wartung benötigen. Dieser hängt vorwiegend von der Produktklasse ab. Diese ist wiederum gekennzeichnet durch die Art des eingesetzten Holzes, dessen Bearbeitung und in der Holzauswahl. Günstig ist in diesem Bezug eine praktische Begutachtung des Modells vor dem Kauf der Garage.
Zu den Vorzügen gehören die optimale Belüftung der Innenbereiche und das günstige Raumklima in der Garage, da Holz atmet. Außerdem ist es möglich, eine Holzgarage wegen der einfachen Montagetechniken und der geordneten Teile durch Heimwerker zu errichten. Als Planung dient die Montageanleitung des Herstellers. Diese liegt immer bei, wenn es sich bei einer Holzgarage um einen sogenannten Montagebausatz handelt, welcher oft kostengünstiger ist als eine Fremdmontage. Die grundlegende Montage einer Holzgarage basiert im wesentlichen auf einem einheitlichen Bausystem, wobei Pfosten die größte Standsicherheit bieten. Durch die Variation der Holzpfosten können die Fertiggaragen auch nach individuellen Vorschlägen errichtet werden und bieten somit viele Gestaltungsmöglichkeiten. In diesem Bezug ist es erwähnenswert, dass eine Holzgarage eine stabile Standsicherheit bietet, robust und widerstandsfähig ist. Die Voraussetzung dafür stellen die sogenannten Sturmsicherungen dar, welche in den Innenseiten angebracht werden.
Wie bei anderen Garagentypen (z.B. Beton Fertiggaragen von Kemmler oder Stahlbeton-Fertiggaragen von der Firma Steidle), so werden auch bei Holzgaragen verschiedenartige Modelle gefertigt. So können sie mit einem Flachdach, Sattel- oder einem Pultdach versehen sein, können die Auswahl der Blockbohlenvariante ermöglichen. Die Lösungen für die Garagenöffnungen variieren bei Holzgaragen ebenfalls.
Die Holzgaragen mit Flachdach werden in unterschiedlichen Holzverarbeitungen ausgeführt. Charakteristisch für diese Garagen sind vorwiegend Massivholz – Verarbeitungen, zum Beispiel aus unbehandelter nordischer Fichte oder Kiefernholz. Auch der Dachbereich wird in der Regel aus Nadelholz gefertigt. Die Eindeckung des Daches wird auf der Grundlage einer wasserdichten Spezialfolie vorgenommen, damit keine Feuchtigkeit ins Garageninnere dringen kann. Bei der Holzgarage ist eine integrierte Entwässerung vorhanden. Eine Möglichkeit für das Decken des Daches ist außerdem das Fixieren von Dachpappe.
Für die Befahrbarkeit der Holzgarage dienen entsprechend konzipierte Türen oder Toröffnungen, welche in den Ausführungen voneinander abweichen. Meist handelt es sich um zweiflügelige Doppeltore, welche aus massivem Holz hergestellt sind und mit einem Schloss ausgestattet werden. Auch zusätzliche seitliche Eingänge und Fenster sind vorgesehen. Die Fenster werden mit Echtglas versehen und bieten somit eine zusätzliche Lichtquelle.
Zunehmende Beliebtheit finden Holzgaragen, welche einem neuen Trend folgen. Dazu gehören die nordisch – skandinavischen Designs, welche sich in rustikalen Bauweisen ausdrücken. Sie sind wie alle Holzgaragen ebenfalls in variablen Größen und Maßigkeiten erhältlich.